9. Dezember 2012

08./09.12.12 Hannover Demonstration vor Europas größter Jagdmesse

Quelle: animal peace

Von modernen Waffen bis Fallenjagd, von buchbaren Abschüssen im Bereich der Trophäenjagd bis Pelzmode, von Hundezucht bis Trachten wird dort alles vertreten sein was mit der millionenfachen Tötung von Wild- oder Zuchttieren sein Geld verdient. Die Jagd ist ein gutes Geschäft, nach wie vor.
Selbstverständlich dürfen auf einer derartigen Veranstaltung die Jagdgegner nicht fehlen. Tierrechtler, viele angeschlossene Vereine/ Tierschutzgruppen und Kooperationspartner werden mittels einer Demonstration vor den Toren der Messe auf das „Verbrechen Jagd“ aufmerksam machen. Ziel ist es, den Besuchern, Bürgern und auch der Politik erneut aufzuzeigen, dass es sich bei der Jagd weder um ein schützenswertes Brauchtum noch um eine unter dem Gesichtspunkt des Naturschutzes notwendige Hege handelt. „Die Jagd ist das letzte Reservat straflosen Lustmordes“ – sie ist weder ökologisch wertvoll, noch ethisch vertretbar, weder zeitgemäß noch gerecht – und genau das lässt sich beweisen. Der mittlerweile gefährlich hohe Image-Schaden, den Jagdlobbyisten händeringend weiter zu verhindern versuchen, kommt nicht von ungefähr.

Reinhold Kassen, Leiter der animal-peace Medienkoordination dazu: „Jäger schießen auf wehrlose Tiere. Sie schießen damit aber auch auf Moral & Ethik, auf Ökologie und auf das Tierschutzgesetz. Die Jagd ist ein ethisches und ökologisches Verbrechen…eine brutale Blutspur in unseren Wäldern! Egal, wie man sie aus der Tradition heraus gerne betrachtet sehen möchte. Etwa 10 Millionen ermordete Tiere im Jahr, das sind 28.000 am Tag. Die Jagd ist Nichts anderes als ein blutiges Schlachtfeld. Und am Ende hängen die Überreste der Opfer als Trophäen an den Wänden. Wie heruntergekommen kann fehlende Moral noch aussehen? Ein schutzloses Leben in ein blutendes, gehetztes Bündel Leid zu verwandeln ist doch ein Verbrechen! Was sollte sonst ein Verbrechen sein? Wissen Sie, Gegner der Jagd wird man nicht aus Langeweile, sondern weil man die dunkle Wahrheit über sie kennt.“

„Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung. Es steht zu befürchten, dass die Menschen, die sie ausüben, ebenso unmenschlich gegen Menschen werden, wie sie es gegen Tiere sind, oder dass die grausame Sitte, mit Gleichgültigkeit Schmerzen zu verursachen, ihr Mitgefühl für das Unglück ihrer Nebenmenschen abstumpft.“
(Friedrich der Große)

 Weitere Infos unter animal peace

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