5. August 2012

Regensburg- 03/2012 Mahnwache Hunde & Katzenmassaker EM-Ukraine

Die Tiermorde in der Ukraine haben noch kein Ende gefunden: Am Samstag, 31. März, fand deshalb von 15 bis 18 Uhr eine weitere Mahnwache am Neupfarrplatz in Regensburg statt.

Bereits am zweiten bundesweiten Aktionstag am 11. Februar hatte eine Mahnwache in Regensburg stattgefunden. Zahlreiche Unterschriften wurden gesammelt.
An diesem dritten bundesweiten Aktionstag protestierten wieder viele Menschen gegen die Massentötungen der Straßentiere im Zuge der EM 2012 in der Ukraine.
Organisiert wurde diese Mahnwache von TierrechteAktiv e.V Regensburg in Zusammenarbeit mit Julia Krempl, vielen Tierschutzvereinen, einzelnen Tierschützern und Tierrechtlern.
Alle Tierschützer und Interessierte waren eingeladen, sich an der öffentlichen Mahnwache aktiv zu beteiligen, um gegen die Grausamkeiten an lebendigen Tieren zu protestieren.

Zum Hintergrund: Im Zug der Vorbereitungen zur Fußball-EM 2012 wurden an den für die Austragung beteiligten ukrainischen Städten Straßentiere, vorwiegend Hunde und Katzen, in großangelegten Tötungsaktionen abgeschlachtet. Die Veranstaltungsorte wollen sich der Welt im besten Licht präsentieren – ohne Straßentiere.
 Die Tiere wurden und werden vergiftet, erschlagen, erschossen und verbrannt, letzteres teilweise bei lebendigem Leib, die beteiligten Kommunen haben fahrbare Krematorien angeschafft. Die Bürgermeister haben Kopfprämien zwischen 25 und 40 Euro pro getöteten Hund ausgesetzt, aus den "Säuberungsaktionen" hat sich ein regelrechter Industriezweig entwickelt. Viele der Tierleichen werden zu Tiermehl als Zusatz für Tierfutter verarbeitet, wie es zum Beispiel im landwirtschaftlichen Bereich bei der Geflügelmast zum Einsatz kommt.
Bilder wieder selbsterklärend aufgrund des Textes.
Bei selbstgemachten veganen Köstlichkeiten, kam eine schöne Spendensumme zusammen.